Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2. Runde - Lavinia vs. Arador - Der verlassene Hinterhof - Sieger: Unentschieden


Margit
11.06.2007, 12:28
Lavinia vs. Arador
Der verlassene Hinterhof

Sobald man den Hinterhof betritt sieht man sich in mitten von 3 grossen Wohnblöcken wieder. Schon etwas heruntergekommen und mehr einem Armenviertel gleich hatten diese Gebäude wohl schon bessere Zeiten erlebt und wirken nun mit ihrer heruntergekommenen Art deprimierend auf den Besucher. Diese Stimmung wird noch verstärkt von den dicken schwarzen Wolken die bedrohlich über die Mehrstöckigen Häuser hingen und eine ganz spezielle Lichtstimmung erschaffen.

Das Quitschen der Wäscheleine gibt ihr übriges noch dazu und auch die schrille Stimme einer Frau die scheinbar mit ihrem Mann streitet lässt es einem kalt den Rücken runter laufen. Ein Bellen ertönt woraufhin ein Pfauchen und Miauen einer Katze folgt.

Während der Wind an Kraft gewinnt, hört man das Quitschen der Wäscheleine immer stärker, bis es aus der Verankerung gerissen wird und nur noch lose am Boden baumelt. Eine Sandkiste die der jüngeren Generation zum spielen dient steht knapp an einer Hausmauer und immer wieder bilden sich ganz kleine Tornados über dem Sand welchen ihn etwas aufwirbeln lässt. Auch kleine Plastikschaufeln und Eimerchen lagen verteilt um die Sandkiste und sahen schon etwas verwittert aus.

Ein Fahrradständer bewegt sich rythmisch im Wind. Doch auch dieser scheint schon sehr verwittert und lange nicht mehr benützt worden zu sein. Im Gegenteil, Jugendliche haben sich daran gemacht den Fahrradständer so zu zerlegen dass vereinzelte Stangen herumliegen. Auch ein einzelnes Rad musste an der Zerstörungswut der Jugendlichen glauben so haben sie den Reifen und den Schlauch fein säuberlich zertrennt, die Klingel liegt irgendwo in der Wiese während einzelne Speichen vom Rad teilweise verbogen, teilweise noch gerade neben dem heruntergerissenen Sattel lagen.

Weiter entfernt und sehr unscheinbar steckte ein Taschenmesser im Boden womit die Jugendlichen wohl ihre Mutproben durchgeführt hatten. (wer kennt diese nicht, die Hand liegt gespreitzt auf einem Untergrund und mit dem Messer schnell hin und her in den Zwischenräumen stechen ohne einen Finger zu erwischen).

Eine einzige Tür die immer wieder durch den aufkommenden Sturm an den Türrahmen klatscht, führt hinab in einen Keller mit einzelnen Abteilen, die durch Holzbretter getrennt waren. Doch auch dieser Keller wirkt so wie alles andere hier schon sehr verwittert und so ist es kein Wunder wenn hier und da einige Holbretter lose zur Seite stehen.

Doch der wichtigste Fund in diesem Keller liegt weit hinten im Dunkeln verborgen wo kein Licht mehr hinkommt. Dort liegen nicht nur Schwerter sondern auch Seigabeln und Dolche, sowie schwere Ketten und schützende Schilder. Dieser Keller scheint wohl einem Waffennarren zu gehören.

Doch zum Kämpfen ist hier im Keller nur wenig Platz, es ist zwar möglich doch die engen Gänge zwingen einem hier zu dem Nahkampf. Weswegen man wohl besser dran ist, sich schnell ein paar geeignete Waffen zu nehmen und wieder raus auf den verlassenen Hinterhof zu laufen....

Cosette
12.06.2007, 15:21
Lavinia betrat den Hinterhof zögernd und schauderte. Dies war wahrlich eine schaurige Szenerie, der heulende Wind erzeugte unangenehme Geräusche, während sich in einem der Häuser fortwährend jemand Stritt - wohl ein Ehepaar. Dabei musste sie leicht lächeln - würden sie und Zach auch so enden, wenn sie erst einmal geheiratet hatten? Hoffentlich war dem nicht so.
Doch ihr blieb keine Zeit für Ehegedanken, denn sie musste auf der Hut sein, falls ihr Gegner schon in der Nähe war. Vorsichtig blickte sie sich um, konnte allerdings nirgends einen Schatten erkennen.

Deswegen beschäftigte sie sich näher mit der Umgebung - besser gesagt, mit den Möglichkeiten an eventuellen Waffen. Hier gab es, wie die junge Vampirin bemerkte, viele Möglichkeiten. Beispielsweise lag eine abgerissene Wäscheleine am Boden, am Sandkasten konnte man nicht nur die Plastikschaufeln sondern auch den aufwirbelnden Sand als Waffe verwenden und die Speichen eines auseinandergelegten Fahrrades boten auch genügend Möglichkeiten. Gewiss gab es noch mehr Sachen, die sich benutzen ließen, doch jetzt konzentrierte sie sich wieder auf ihre Umgebung.

Wo war ihr Gegner?

Thara
12.06.2007, 17:02
Arador erschien am Hinterhof und blickte sich erstmal um, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Der Wind blies unter seinen langen schwarzen Mantel und er konnte seine Gegnerin ausmachen.

"Schon wieder eine Frau?" meinte er doch enttäuscht. Er hatte sich gewunschen mal ein Duell mit einem Mann zu haben. Aber gut, so brachte ihm seine Gabe der Begierde wenigstens etwas.

Langsam trat er etwas näher, lies aber dennoch abstand zwischen sich und der jungen Frau.

Cosette
12.06.2007, 17:18
Lavinia drehte sich um, als sie ihr Gegner mit einer abwertenden Bemerkung begrüßte. Ihre Reaktion war nur ein abschätzender Blick und ein leichtes Schnalzen mit ihrer Zunge.

"Wirst wohl nervös in der Gegenwart von Frauen?", fragte sie als Antwort.

Sie verzog die Lippen zu einem sarkastischen Lächeln, dann wartete sie nicht lange, um den ersten Angriff zu machen - wer brauchte schon lange Begrüßungsreden.
Anders als beim ersten Mal besinnte sie sich nicht erst auf ihre magischen Fähigkeiten, sondern nutzte erst einmal ihre wiedergewonnene körperliche Kraft aus. Schnell lief sie auf ihren Gegner zu, täuschte einen Schlag in den Bauch an, riss die geballte Faust dann aber nach oben und zielte auf den Solarplexus des Mannes.

Dann ging sie einige Schritte zurück und dachte, den Blick nicht von ihm abwendend, darüber nach, ob sie ihren Gegner schon einmal getroffen hatte, doch sie konnte sich nicht daran erinnern.

Thara
12.06.2007, 19:41
Arador lachte laut auf, Wenn du wüsstest, kleines Mädchen dachte er sich im Stillen, doch bevor er die Begierde in ihr wecken konnte, traf sie ihn auch schon, jedoch nicht wie von ihr geplant am Solarplexus, sondern an der Schulter.
Er wollte ihren Bauchschlag ausweichen und hatte sich gleichzeitig zur Seite gedreht, als er auch schon getroffen wurde.

Mit leicht Schmerzverzehrtem Gesicht wich er etwas zurück, die Schulter haltend. "Na du gehst aber ran" dann sah er das die junge Frau schwanger war.

"Oh oh, eine werdende Mutter" lächelte er und verzog seinen Mund zu einem schmierigen Grinsen. "Na dann schauen wir mal" er erhob seine Hand und schickte eine lilafarbene Wolke, die in Lavinia Begierde wecken sollte. Er hoffte das es funktionieren würde, den bei einer schwangeren war er sich da nicht so sicher.

Trotz allem, ging er in abwehrhaltung und beobachtete die junge schöne Frau.

Cosette
13.06.2007, 16:43
Weil Lavinia noch auf eine Attacke von Arador wartete, war sie nicht auf die lilane Wolke, die auf sie zuflog, vorbereitet und sog sie sozusagen ein. Sie hustete einmal leicht, dann wollte sie wieder angreifen und richtete ihren Blick auf Arador.
Plötzlich stieg das Gefühl von unbändigem Verlangen und Begierde in ihr hoch und sie musste erst einmal seufzen. Wie sollte sie denn gegen diesen unwiderstehlichen Kerl kämpfen?
Obwohl, ein bischen spielen konnte nicht schaden, dabei hatte sie erst nicht vor, ihn ernsthaft zu verletzen. Sie stieß beide Hände nach vorne und schickte somit einen telepathischen Stoß ab, der ihn nach hinten an eine Hausmauer werfen sollte.

"Mh, so mag ich Männer..."

Langsam ging sie auf ihn zu, in der Hoffnung, ein wenig auf Tuchfühlung mit ihm gehen zu können.

Thara
14.06.2007, 06:39
Arador grinste hämisch und steckte lässig und siegessicher die Hände in die Hosentaschen, als ihn auch schon ein telekinetischer Stoß traf und er förmlich zurück an die Hauswand gedrückt wurde. Er hörte was Lavinia sagte und zog eine Augenbraue hoch.

"Aha, eine kleine Wildkatze, aber Kätzchen, was sagt den der werdende Vater dazu, wenn du dich an mich ranmachst?" erkundigte er sich und blickte sich um.

Erst wollte er sie noch näher kommen lassen, um sie dann anzugreifen.

Cosette
14.06.2007, 12:56
Lavinia stockte etwas, als Arador sie auf Zach ansprach. Für einen Moment war sie sich nicht sicher, was sie wollte, doch dann nahm Arador's Kraft wieder ihre Arbeit auf und ließ sie Zach fast vergessen, nur im Hinterkopf blieb er ihr noch.

"Er muss ja nichts davon erfahren", meinte sie.

Dann ging sie weiter auf Arador zu, nun stützte sie sich mit beiden Armen neben Aradors Kopf an der Wand an und sah ihm in die Augen. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen, schließlich hatte sie ganz vergessen, dass das hier eigentlich ihr Gegner war.

Thara
14.06.2007, 13:14
"Eine so schöne Frau, so nahe bei mir zu haben, du machst mich ja fast nervös" begann Arador lächelnd und sah der jungen schwangeren Frau in die wunderschönen Augen. Er spürte das sie eine Vampirin war, doch er hatte nicht vor, ihr nächstes Opfer zu werden.

Er umfasste mit seinen Händen ihre Hüften, ganz sanft und zärtlich um sie dann mit einem Schubs zurück zudauchen. Er wollte sie dabei nicht verletzen, doch er plante etwas anderes.

Kaum das sie ein paar Schritte von ihm weg sein würde, riss er die Hände in die Höhe und benutzte die molekulare Beschleunigung, mit dem Ziel, ihren Bauch und den Brustbereich zu treffen.

Cosette
15.06.2007, 11:58
Lavinia hob leicht den Kopf, als Arador sie an den Hüften nahm, doch als er sie wegschubste, sah sie ihn leicht irritiert an. Einen Augenblick später kam dann auch schon die Attacke, als Arador seine Hände hochriss, quiekte Lavinia auf und konnte nicht mehr richtig reagieren, sie drehte sich zwar weg, doch wurde an der Hüfte getroffen.
Sie schrie auf und griff sich an die betroffene Stelle. Eine kleine Wunde war entstanden und ihre Hose färbte sich an dieser Stelle rot.
Arador's Bann von seiner ersten Attacke war gebrochen.

"Du Mistkerl, du...", zischte Lavinia zornig.

Sofort ging sie auf ihn zu, er war ja immer noch an der Wand, riss die Hände hoch, dieses Mal war der telekinetische Stoß aber so gemeint, dass es ihn mit voller Wucht treffen sollte. Während Arador wegen des Angriffes abgelenkt sein sollte, sah sich Lavinia suchend um und griff nach dem Messer, welches einige Meter neben ihr im Sand steckte.
Dieses steckte sie hinten an ihren Gürtel, damit Arador es für's Erste nicht sah. Dann ging sie schnell wieder in eine Verteidigungshaltung.

Thara
18.06.2007, 06:35
Arador war einige Schritte vorgegangen, als er sah das er seine Gegnerin getroffen hatte und lachte laut hämisch auf. Man merkte ihm die Schadenfreude richtig an, und kurz verschränkte er die Arme vor der Brust, wodurch sein durchtrainierter Oberkörper noch besser zur geltung kam.

Mit einem Aufschrei flog er rückwärts gegen die Mauer und sank erstmal auf die Knie. Doch schnell stand er auf und lief auf die junge Frau zu, er sank zu boden, ging in die Hocke um einen Beinfeger anzutäuschen, trat aber senkrecht nach oben, um Lavinias Bauch zu treffen.

Nahc seinem versuchten Angriff jedoch, rollte er sich ab und brachte sich in Sicherheit, wo er aufstand und in Abwehrhaltung ging.

Cosette
19.06.2007, 16:53
Mit einem triumphierenden Lächeln beobachtete, dass ihr Angriff gewirkt hatte und Arador in die Knie ging. Allerdings hatte sie nicht damit gerechnet, dass ihr Gegner sich so schnell wieder aufrappeln würde und machte ein überraschtes Geräusch, als er vor ihr in die Hocke ging. Auf den Trick mit dem Beinfeger fiel sie rein, sie trat einen Schritt zurück und als sie sah, dass dies nur ein Trick war, war es schon fast zu spät.

Sie hielt sich den Arm schützend vor den Bauch, konnte somit auch den Tritt abwehren, allerdings prallte ihr eigener Arm an der frischen Wunde ab. Schmerz durchfuhr sie und sie stöhnte leicht, dann biss sie sich auf die Lippen, um den Schmerz zu unterdrücken.

Schnell fing sie sich allerdings wieder, lief auf Arador zu und blieb kurz vor ihm stehen, stieß das Knie hoch, um einen Tritt in seinen Bauch vorzutäuschen, griff allerdings gleichzeitig mit einem Arm hinten an ihren Gürtel, zog das bis jetzt versteckte Messer heraus und ließ es hervorschnellen, auf Arador's Schulter zielend.

Nach diesem Angriff wich sie wieder zurück, um einen Sicherheitsabstand einhalten zu können.

Thara
19.06.2007, 17:22
Arador schrie vor schmerz auf, als die junge Frau mit dem Knie seinen Magen traf und er versuchte gleichzeitig mit einem Stoß gegen den Bauch zu kontern.

Jedoch übersah er dabei das Messer, das ihn an der Schulter traf.

Sofort griff er mit der andern Hand danach und stolperte zurück um sich in Sicherheit zu bringen. Er lies die junge Frau nicht aus den Augen. ARador biss die Zähne zusammen, doch er konnte nicht anders, als laut aufzuschreien, als er sich den Dolch aus der Schulter zog.

"Du kleine" fluchte er und spürte wie das Blut seinem Arm hinablief.

Das Messer steckt er sich in den Gürtel und begann mit höchster konzentration seine Kraft zu Bündeln. Er ziehlte auf Lavinias Beine und legte dann alles was er hatte in seinen Angriff und setzte die molekulare Beschleunigung ein.

Cosette
19.06.2007, 17:43
Lavinia war froh, dass beide ihrer Angriffe geglückt waren und wartete auf Arador's Angriff. Sie bekam mit, dass er das Messer, welches gerade noch in ihrem Besitz gewesen war, in den Gürtel steckte, dann richtete sie ihre Konzentration wieder auf seinen Angriff.
Als er dieses Mal die Hände hob, war sie vorbereitet. Sie rollte sich ab, was allerdings bedeutete, dass sie ein wenig von seiner Kraft zu spüren bekam, am Arm streifte sie der Angriff, die Wunde blutete leicht und schmerzte dadurch umso mehr.

"Diese Fähigkeit magst du wohl?", meinte sie verbissen, als sie wieder auf den Beinen stand und sich den Arm hielt.

In den Augenwinkeln bemerkte sie einige Fahrradspeichen, die zerstreut am Boden lagen. Blitzschnell griff sie nach einer von ihnen, teleportierte sich hinter Arador und versuchte die Speiche mit voller Wucht in den Rücken ihres Gegners zu rammen.
Kurz danach teleportierte sie sich wieder an ihren ursprünglichen Standort.

Thara
20.06.2007, 10:29
Arador beobachtete wie Lavinia sich abrollte und fluchte still vor sich hin. Er musste zugeben das die schöne Frau gut war und eine wirkliche Gegnerin für ihn darstellte.

Seine Schulter brannte wie Feuer und als Lavinia plötzlich verschwunden war, versuchte er zu fühlen, wo sie war. Er spürte auf Grund seiner Aeshma-Gaben, ihre Wut, ihre Kampfwut und konnte sich so abrollen, bevor er von den Speichen getroffen wurde. Knapp neben ihm, zischten diese runter und er war erleichtert ihnen entkommen zu sein.

Als Lavinia wieder verschwand, zog er den Dolch und beobachtete die nähere umgebung.

Bruchteile von Sekunden, als Lavinia wieder erschienen war, warf er mit voller Kraft den Dolch und zielte auf ihren rechten Oberschenkel und erhob sich. Während der Dolch in der Luft war, zielte er mit der heilen Hand auf den anderen Fuß, auf das Knie und versuchte es mittels Sprengung zu verletzen.

"Oh ja, ich liebe diese Kraft" brummte er

Cosette
21.06.2007, 06:02
Lavinia hatte noch gar keine Zeit gehabt, sich wieder zu orientieren, als sie schon einen stechenden Schmerz im rechten Oberschenkel spürte. Sie fühlte, wie das warme Blut an ihrem Bein herunterrann und biss sich auf die Lippen, um den Schmerz zu unterdrücken.

Die zweite Attacke traf sie nur mit leicht, sie sprang ein wenig zur Seite - was ihr unheimliche Schmerzen verursachte, da sowohl ihre Hüfte, als auch ihr Oberschenkel verletzt waren, doch so entging sie einem gesprengten Fuß, er war nur leicht getroffen worden, was aber nicht minder schmerzte.

Vor Schmerz stöhnend zog sie das Messer aus ihrem Oberschenkel und betrachtete das Blut an der Klinge. Ihr war ein wenig schwindlig und sie brauchte eine kurze Verschnaufspause.
In den Augenwinkeln fiel ihr die quietschende Tür auf, die irgendwohin führte. Dorthin konnte sie flüchten.

Mehr um Arador abzulenken, riss sie die Arme hoch und schwenkte sie leicht, so dass ihr Gegner eigentlich in den Sandkasten fliegen sollte, kurz darauf warf sie das Messer nach ihm und rannte los.
Schnell war sie bei der Tür angekommen und schlüpfte hinein in den kühlen Keller. Es war dunkel und vermodert, doch eine richtig toller Fund.
Sie griff sich ein loses Holzbrett und ging weiter nach hinten und ein Lächeln tauchte auf ihren Lippen auf, als sie die Waffen fand.

Thara
21.06.2007, 06:30
Arador wurde nur von seinen Beinen geworfen, jedoch nicht wie von Lavinia beabsichtigt in den Sandkasten geschleudert. Dadurch wurde er auch vom Messer nicht getroffen.

Er kämpfte sich hoch und schnappte sich das Messer und die Speichen die etwas von ihm entfernt lagen, um Lavinia nicht unbewaffnet nachzuhechten.

Die Puste ging ihm langsam aus und er sah das die junge Frau sich mittlerweile bei ihrer Flucht schwer tat.

Als er in den kühlen Keller kam, blieb er erstmal stehen und versuchte seine Augen so schnell wie möglich an die Dunkelheit zu gewöhnen, erst dann ging er langsam durch den engen Gang, bereit jeden erdenklichen Angriff von Lavinia zu erwarten.

Er sah sie beim Waffenarsenal und grinste. Wieder setzte er seine Lieblingsgabe, die molekulare Beschleunigung ein, um sie davon abzuhalten, sich eine der Waffen zu greifen.

Er zielte auf auf ihre Hände, den mit ihnen löste sie auch die Telekinese aus...

Cosette
23.06.2007, 11:07
Schnell zuckte Lavinia zurück, als Arador die molekulare Beschleunigung an ihren Händen anwenden wollte. Sie konnte dem zwar ausweichen, hatte allerdings nun keine Möglichkeit mehr, nach den Waffen zu greifen, da er sie sprengen würde.

"Wirklich schlau, muss ich sagen...", murmelte sie.

Doch kurz darauf fiel ihr eine Lösung ein und lächelte leicht, froh, einen Ausweg gefunden zu haben. Blitzschnell teleportierte sie sich hinter Arador, holte mit dem Holzbrett, welches sie noch in der Hand hatte aus, und zielte auf seinen Rücken, so dass er eigentlich vornüber auf die Knie hätte fallen sollen.

Ohne auf das Gelingen der Attacke zu achten, schmiss Lavinia das Holzbrett weg, hob allerdings eine Hand und mit einer leichten Handbewegung sausten zwei Dolche durch den Raum. Schnell streckte sie beide aus und umschloss die Griffe der Dolche, jetzt hatte sie in jeder Hand einen. Dann wich sie ein wenig zurück, in den Schatten hinter einen Balken eines der Kellerabteile.

Margit
25.06.2007, 09:06
"Es ist vorbei." ertönte die Stimme der Hüterin bevor der Duft der Lavendel sich ausbreiten konnte und mit klingenden Schritten kam Rihanna aus dem Nichts getreten.

Während sie zu Arador blickte erschienen die beiden Dolche die gerade noch Lavinia in den Händen hielt in ihren Händen und mit einem metallischen klappern fielen sie zu Boden.

"Ihr macht es uns wirklich nicht einfach." sprach sie dann zwar freundlich dennoch mit einer gewissen Arroganz in der Stimme. "Da wir uns, Lilliana und ich, nicht entscheiden konnten, gewähren wir euch beiden den Weg in die nächste Runde. Zeigt uns, dass ihr dieser Entscheidung würdig seid."

Rihanna erhob ihre Hände um sie andeutungsweise über die Körper der beiden gleiten zu lassen und kurz daraufhin verschwanden die Zeichen und Schmerzen des Kampfes um für die nächste Runde völlig geheilt zu sein.

Mit einem Lächeln zu Arador und einem arroganten Blick aber auch ein freundliches Lächeln zu Lavinia verblasste die Gestalt während noch zu hören war:

"Willkommen in Runde 3"

Danach blieb nur der Duft der Lavendel bei den beiden zurück.